Justified

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Elmore Leonard – Ausführender Produzent

leonard

Elmore Leonard wurde 1925 in New Orleans geboren. Der Schriftsteller und Drehbuchautor hat für seine Kriminalliteratur und seine Western durchwegs positive Kritiken erhalten. Nachdem er 1935 in der Zeitung Detroit Times die Fortsetzungsgeschichte „Im Westen nichts Neues“ gelesen hatte, begann er sich für das Schreiben zu interessieren. Nach seinem Abschluss an der High School in Detroit trat er 1943 in die Navy ein und diente in einer SeaBee-Einheit im Südpazifik. Er verließ das Militär 1946 und schrieb sich an der Universität von Detroit ein, wo er erneut zu schreiben begann.

Im Jahr 1949 nahm Leonard, noch im College, eine Stelle bei einer Werbeagentur an. Damals beschloss er, sich ernsthaft der Schriftstellerei zu widmen. Seinen ersten Erfolg hatte er 1951, als das Magazin Argosy seine Kurzgeschichte „Trail of the Apache“ veröffentlichte. Bald folgten andere Geschichten, alle Western, in Publikationen wie Zane Grey Western und The Saturday Evening Post.

Seinen ersten Roman, „The Bounty House“, veröffentlichte Leonard 1953. In den folgenden acht Jahren brachte er 30 Kurzgeschichten und vier weitere Romane heraus. Als sein Roman „Man nannte ihn Hombre“ (1961) vom Schriftstellerverband Western Writers of America als einer der besten Western aller Zeiten ausgezeichnet wurde, fand Leonard schließlich den Mut, seinen Job in der Werbeagentur aufzugeben und sich voll und ganz dem Schreiben zu widmen. Der Markt für Westernliteratur war jedoch rückläufig, sodass Leonard begann Lehrfilme für die Encyclopedia Britannica, Industriefilme für Unternehmen sowie Werbung und Verkaufsmaterial zu verfassen.

In den nächsten zwei Jahrzehnten entwickelte Leonard eine Leidenschaft für das Krimi-Genre und veröffentliche Romane wie „52 Pick-up“, „Wer hat nun wen auf´s Kreuz gelegt?“, „Entscheidung in Detroit“, „Ohne Beweise“ und „LaBrava“. Seinen kommerziellen Durchbruch erlangte er jedoch erst 1985 mit der Veröffentlichung des Bestsellerromans „Glitz“. Schnell erhielt er daraufhin die längst überfällige Anerkennung, darunter auch eine Titelgeschichte in der Newsweek.

Alle von Leonards nachfolgenden Romanen – „Banditen”, „Blutsmale“, „Freaky Deaky“, „Killshot“, „Schnappt Shorty!“, „Alligator“, „Jackie Brown“, „Jede Wette“, „Volles Risiko“, „Out of Sight“, „Cuba Libre“, „Schnappt Chili“, „Heidengeld“, „Spring oder stirb“, „Callgirls“, „Gangsterbraut“, „Up In Honey’s Room“ und „Road Dogs“  – entwickelten sich zu Bestsellern und erhielten durchwegs positive Kritiken.

Drei von Leonards Büchern wurden vom Schriftstellerverband Mystery Writers of America für den Edgar Allan Poe Award nominiert: „Wer hat nun wen auf´s Kreuz gelegt?“ als „Bester Roman als Originaltaschenbuch“, „Entscheidung in Detroit“ als „Bester Roman“ und „LaBrava“, das 1984 die Auszeichnung „Bester Roman“ erhielt. Der Roman „Alligator“ wurde 1991 mit dem ersten jährlichen International Association of Crime Writers North American Hammett Prize geehrt. Im Jahr 1992 prämierten die Mystery Writers of America Leonard mit dem Grand Master Award, und letztes Jahr erhielt er von PEN USA den Lifetime Achievement Award 2009.

Der Erfolg führte Leonard bis nach Hollywood. Der im Oktober 1995 veröffentlichte Film „Schnappt Shorty!“ war sowohl bei den Kritikern als auch beim breiten Publikum ein Erfolg. Das gleiche gilt für „Out of Sight“ (1998). Im Dezember 1997 führte der preisgekrönte Quentin Tarantino („Pulp Fiction“) Regie bei „Jackie Brown“, einem Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Leonard basiert.

Elmore Leonard war ausführender Produzent und lieferte mit seinen Romanen und der Kurzgeschichte "Fire in the Hole" die Vorlage für Raylan Givens und Justified.

Leonard verstarb am 20. August 2013 im Alter von 87 Jahren.

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