Anatomie

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Anatomie

 

Ein deutscher Horrorthriller mit über zwei Millionen Kinobesuchern, der aufgrund seines Erfolgs auch in den USA synchronisiert in die Kinos kam? Vor Stefan Ruzowitzkys Anatomie war dies kaum vorstellbar. Doch dem Österreicher, der selbst die Geschichte über die Frage, wo die ethischen Grenzen der Medizin liegen, verfasste und die Regie übernahm, ist mit seinem Medizin-Horror das Unmögliche gelungen. 2008 setzte er seinen Erfolg in den USA fort, als er für seinen Film Die Fälscher den Oscar® für den besten ausländischen Film erhielt. Dank seiner beklemmenden Atmosphäre, der brillanten Hauptdarstellerin Franka Potente (Lola rennt) und seiner inhaltlichen Tiefe ist Anatomie ein Thriller der besonderen Art.

 

Als die Münchnerin Paula (Franka Potente) die Möglichkeit erhält, in Heidelberg an einem Anatomiekurs des renommierten Professors Grombek (Traugott Buhre) teilzunehmen, geht für die ehrgeizige Medizinstudentin ein Traum in Erfüllung. Als sie auf ihrer Zugfahrt nach Heidelberg einem jungen Mann, der einen Herzinfarkt erleidet, das Leben rettet, festigt sich ihr Entschluss, Ärztin zu werden. Doch in Heidelberg scheinen andere Maximen zu gelten als üblich. Denn die zu untersuchenden Leichen werden dort auf ungewöhnliche Weise präpariert, was ihre Neugierde weckt. Eine Tätowierung auf dem Fußknöchel einer der Leichen mit den Initialen AAA lässt sie stutzig werden. Ihre Kommilitonen bitten sie, nicht weiter nachzuforschen, denn das Kürzel steht für die Antihippokraten, die sich nicht durch den Eid des Hippokrates in ihrer Forschung einschränken lassen wollen und auch vor Mord nicht zurückschrecken. Doch Paula lässt sich nicht abbringen und muss feststellen, dass die Geheimloge der Antihippokraten mächtiger ist als angenommen. Plötzlich schwebt sie selbst in Lebensgefahr.

 

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